Grenzgänge zwischen Realität und Fiktion #1

19:00 h | Gespräch: Erinnerung, Imagination und biographische Konstruktion im Film
                  mit Juliane Ebner, René Frölke und André Siegers | Moderation: Dorothee Wenner

20:15 h | Uraufführung von »Durchgangslage«(R: Juliane Ebner, 2020)& Gespräch mit Dorothee Wenner

Mit Juliane Ebners Film »Durchgangslage« beginnt eine Reihe von vier Abenden mit im Grenzgänger-Programm geförderten Filmen und anschließenden Gesprächen zu filmischen Formen zwischen Dokumentation und Fiktion sowie zu der (Re-)Konstruktion von Biographie und Geschichte. Im Juli folgen die Filme »Le Beau Danger« von René Frölke, »Souvenir« von André Siegers und »Havarie« von Philip Scheffner. »Durchgangslage« erzählt von den Exzessen der Gewalt im Zuge der postjugoslawischen Kriege: Der auf Tuschezeichnungen basierende Animationsfilm sucht nach dem Punkt, an dem hätte verhindert werden können, was nicht hätte geschehen dürfen. Ausgangspunkt ist die bebende Gegenwart, die ungewisse Zukunft, die Frage nach Wiederholungen und der Blick auf persönliche Begegnungen. Nicht von offizieller Geschichtsschreibung, sondern individueller Wahrnehmung erzählend geht der Film auf Spurensuche.

»Durchgangslage«
Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Serbien 2020 | Länge: 30 min | Regie, Kamera, Drehbuch, Zeichnung, Animation, Sprache: Juliane Ebner | Postproduktion: Manfred Miersch | Musik: Alma Luise Schnoor | Lektorat: Friedemann Stengel

lcb.de/programm/grenzgaenge-zwischen-realitaet-und-fiktion1

Veranstaltungsort:

https://docfilm42.de/
www.lcb.de/openclosedborders

 

Die Filmreihe ist Teil des Rahmenprogramms des Grenzgänger-Festivals //open : closed borders//, gefördert von der Robert Bosch Stiftung, mit freundlicher Unterstützung von Arte und docfilm42.

Veröffentlichungen
Deutsch
| Film
Juliane Ebner

Durchgangslage