Filmemacherin

Salome Jashi

Salome Jashi (c) Sergi Barisahshvilli

Salomé Jashi (geboren 1981 in Tbilisi, Georgien) studierte zunächst Journalistik an der Tbilisi State University und arbeitete mehrere Jahre als Reporterin, bevor sie 2005 ein Stipendium des British Council erhielt, um Dokumentarfilm an der Royal Holloway University of London zu studieren. Nach ihrer Rückkehr nach Georgien gründete Jashi die Produktionsfirma Sakdoc Film. Ihre Filme wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. erhielt sie für „The Dazzling Light of Sunset“ (2016) den Hauptpreis des Regard Neuf-Wettbewerbs und für ihren Kurzfilm „The Tower“ (2018) den Adami-Medienpreis. Neben dem Filmemachen leitete Jashi zahlreiche internationale Workshops und wirkte an Caucadoc mit, einem Projekt, das die Entwicklung der Dokumentarfilmszene im Südkaukasus förderte. 2017 produzierte sie zusammen mit dem Choreografen und Tänzer Takako Suzuki die Tanz- und Musikperformance „More Than One Species“ mit Hilfe des Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts. Jashi lebt als freischaffende Filmemacherin in Berlin und Tiflis.