Jetzt bewerben

Jetzt bewerben!

Wir fördern internationale Rechercheaufenthalte von Autoren, Filmemachern und Fotografen (m/w/d), die in ihren Werken relevante gesellschaftliche Themen aufgreifen und sich differenziert mit anderen Ländern und Kulturen auseinandersetzen wollen. Weitere Informationen finden Sie hier:

FAQs

Wenn Sie an einem neuen Projekt arbeiten und auf Recherchereise gehen möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Bis zum 31. Oktober 2019 können Sie sich online für die aktuelle Ausschreibung bewerben:

Online Bewerbungsportal

 

X

Bewerbung

Mit dem Programm Grenzgänger fördern wir internationale Recherchereisen von Autoren, Filmemachern und Fotografen (m/w/d):

  • aus dem deutschsprachigen Raum in Länder Europas, Asiens und Afrikas

  • aus China (inkl. Taiwan, Macao, Hongkong), Indien, Indonesien, Japan und Vietnam, nach Deutschland

 

    Die Förderung

    Willkommen sind Bewerbungen von Autoren, Filmemachern und Fotografen (m/w/d), die Informationen aus erster Hand sammeln, authentische Orte besuchen und in ihren Werken einen eigenen, neuen Blick wagen wollen. Die Grenzgänger-Rechercheförderung kann für Werke literarischer und essayistischer Prosa, Lyrik, Fototextbände, Graphic Novel, Kinder- und Jugendliteratur, Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme, Hörfunkbeiträge und Multimediaproduktionen beantragt werden.

    Abhängig vom Reiseland kann eine Rechercheförderung bis maximal 15.000 € beantragt werden, die sich wie folgt zusammensetzt:

    • Zuschuss zu den Reisekosten für die An-, Weiter- und Rückreise in das Zielland/die Zielländer in Höhe von maximal 2.500 €, 

     

    • Zuschuss zu Übernachtungskosten und Verpflegungsaufwendungen für max. 31 Tage (nach Bundesreisekostengesetz),
    • Zuschuss zur Werkerstellung für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Recherchereise in Höhe von 1.500 € pro Monat für insgesamt max. drei Monate.

    Im Anschluss an die Veröffentlichung der Grenzgänger-Werke können Fördermittel für die Präsentation dieser Werke auf öffentlichen Veranstaltungen beantragt werden. Ausführliche Informationen zur Veranstaltungsförderung

    In diese Länder werden Reisen gefördert

    Unterstützt werden Recherchen für deutschsprachige Veröffentlichungen in Ländern Afrikas, Asiens und Europas. Außerdem haben Autoren, Filmemacher und Fotografen (m/w/d) aus China, Indien, Indonesien, Japan und Vietnam die Möglichkeit, Förderungen für Recherchen in Deutschland zu erhalten. Für die in der Karte gelisteten Länder ist es möglich, Recherchemittel zu beantragen.

    Europa
    Zentralasien
    Afrika
    Asien
    X

    Zentralasien

    Aserbaidschan Kasachstan Kirgisistan Mongolei Tadschikistan Turkmenistan Usbekistan
    X

    Afrika

    Ägypten Ägypten Algerien Angola Äquatorialguinea Äthiopien Benin Botswana Burkina Faso Burundi Dschibuti Elfenbeinküste Eritrea Gabun Gambia Ghana Guinea Guinea-Bissau Kamerun Kap Verde Kenia Komoren Kongo, Demokratische Republik Lesotho Liberia Libyen Madagaskar Malawi Mali Marokko Mauretanien Mauritius Mosambik Namibia Niger Nigeria Republik Kongo Ruanda Sambia São Tomé und Príncipe Senegal Seychellen Sierra Leone Simbabwe Somalia Südafrika Sudan Südsudan Swasiland Tansania Togo Tschad Tunesien Uganda Westsahara Zentralafrikanische Republik

    FAQs

    Gefördert werden Autoren, Filmemacher und Fotografen (m/w/d), die eine Recherchereise für ein Projekt planen, das relevante gesellschaftliche Themen und Entwicklungen aufgreift und sich differenziert mit anderen Ländern und Kulturen auseinandersetzen wollen.

    Es gibt keine Altersgrenze für Bewerber.

    Es ist nicht erforderlich, dass Bewerber bereits öffentliche Anerkennung gefunden haben. Das Programm ist gleichermaßen offen für junge Talente sowie etablierte Autoren, Filmemacher und Fotografen.

    Das ist grundsätzlich möglich. Allerdings muss ein Projektleiter (m/w/d) benannt werden, der gegenüber dem Literarischen Colloquium und der Robert Bosch Stiftung Ansprechpartner und Verantwortlicher ist. In diesem Fall muss nur ein Bewerbungsformular ausgefüllt werden. Lebensläufe und Angaben zu den anderen beteiligten Personen sollten beigefügt werden. Der Zuschuss zur Werkerstellung kann nur für eine Person beantragt werden.

    Man kann sich bewerben so oft man möchte.

    Bewerber (m/w/d), die bereits eine Grenzgänger-Förderung erhalten haben, können sich gern nochmals bewerben, wenn die Recherchen für das erste Projekt abgeschlossen sind, d. h. der Recherchebericht und die Bestätigung über die verwendeten Mittel abgegeben wurden; Erstbewerbungen werden allerdings bevorzugt.

    Nein, denn die Grenzgänger-Rechercheförderung ist als Zuschuss angelegt. Der Zuschuss bezieht sich zudem auf die Recherchereise und nicht auf Produktionsmittel. Zu den Details des Förderzuschusses siehe "Häufig gestellte Fragen" zum Finanzierungsplan.

    Die Dauer der Recherche und der angestrebte Publikationstermin werden von dem Bewerber (m/w/d) im Bewerbungsformular selbst festgelegt. Bezuschusst werden allerdings nicht mehr als 31 Recherche-Reisetage.

    Das Exposé sollte so lang wie notwendig und so kurz wie möglich sein. Eine Länge von drei bis maximal fünf Seiten ist ausreichend.

    Das Exposé sollte in prägnanter Form Auskunft über Inhalte, Stil und Zielgruppe des Projekts geben. Es sollte deutlich machen, inwiefern sich das Projekt für die Förderung durch das Grenzgänger-Programm eignet.

    Beantragt werden können:

    • Ein Zuschuss zu den Reisekosten für die An-, Weiter- und Rückreise in das Zielland/ die Zielländer in Höhe von maximal 2.500 €;

    • Ein Zuschuss zu Übernachtungskosten und Verpflegungsmehraufwendungen für max. 31 Tage, der auf der Grundlage der vom Bundesfinanzministerium festgelegten Pauschalbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten im Ausland berechnet wird;

    • Ein Zuschuss zur Werkerstellung für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Recherchereise in Höhe von 1.500 € pro Monat für insgesamt max. 3 Monate.

    Im Bewerberportal erfolgt die systemgestützte Berechnung des Förderbetrags.

    Die Abrechnung der Reisekosten erfolgt nach Belegen, abgerechnet werden kann maximal der bewilligte Betrag.

    Die Abrechnung des Zuschusses zu den Übernachtungskosten und Verpflegungsmehraufwendungen erfolgt den tatsächlich angefallenen Reisetagen entsprechend. Mithilfe eines Abrechnungsformulars werden die endgültigen Pauschalbeträge errechnet.

    Der bewilligte Zuschuss zur Werkerstellung muss nicht über Belege abgerechnet werden, sondern ist ein Pauschalbetrag. Als Nachweis gilt der Recherchebericht zusammen mit dem Abrechnungsformular. Der Zuschuss zur Werkerstellung kann auch für Kosten verwendet werden, die über die anderen Positionen nicht abgerechnet werden können, wie z.B. Kosten für Übersetzungen oder Guides.

    Muss ich Angaben zu Eigenmitteln und Drittmitteln machen?

    Die Angaben zur Förderung durch Dritte und der Nachweis von Eigenmitteln wirken sich positiv auf die Beurteilung des Antrags aus. Unter Eigenmitteln sollte man Kosten angeben, die praktisch entstehen würden, aber durch eigene finanzielle Mittel, technische Ausstattung, Räume, Büromittel, u.a. gedeckt werden können.

    Drittmittel kommen von weiteren Geldgebern neben dem Antragsteller (m/w/d) und der Robert Bosch Stiftung. Die Einwerbung weiterer Förderer ist willkommen. Wenn der Anteil von Drittmitteln oder Eigenmitteln zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht feststeht, sollten entsprechende Bemühungen in der Bewerbung angegeben werden.

    Gefördert werden Recherchen für Publikationen in den Sparten literarische und essayistische Prosa, Lyrik, Fototextbände, Kinder- und Jugendliteratur, Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme, Hörfunkbeiträge sowie sowie digitale Veröffentlichungen (zum Beispiel E-Books, sofern sie in einem E-Book-Verlag erscheinen, Beiträge, die auf redaktionell betreuten Websites mit relevanter Reichweite erscheinen, Apps für mobile Endgeräte). Eine multimediale Kombination von digitalen und nichtdigitalen Formaten ist ebenfalls möglich. Nicht gefördert werden Ausstellungen und Theaterproduktionen. 

    Es muss eine Interessenserklärung von einem Verlag, Sender, einer Agentur, Produktionsfirma oder renommierten Nachrichtenplattform vorliegen, um eine tatsächliche Veröffentlichung der Ergebnisse weitestgehend zu gewährleisten. Die Publikation soll ein möglichst breites Publikum erreichen, darum legen wir Wert auf einen Verlag mit eigenem Vertrieb.
    Die Förderung ist an ein Publikationsvorhaben gebunden, das in Form eines Buchs, Films, Hörfunkbeitrags oder einer Multimedia-Produktion veröffentlicht und verbreitet wird.

     

    Wenn Sie an einem neuen Projekt arbeiten und auf Recherchereise gehen möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Bis zum 31. Oktober 2019 können Sie sich online für die aktuelle Ausschreibung bewerben:

    Online Bewerbungsportal

    Informationen zu Recherchen in Deutschland

    Autoren, Filmemacher und Fotografen (m/w/d) aus China (inkl. Taiwan, Macao, Hongkong), Indien, Indonesien, Japan und Vietnam haben die Möglichkeit, Förderungen für Recherchen in Deutschland zu erhalten.

    Mitglieder der Grenzgänger - Jury

    Jing Bartz

    Kulturmanagement und Beratung

     

    Jürgen Jakob Becker

    Stellvertr. Geschäftsleiter LCB, Geschäftsführer Deutscher Übersetzerfonds

     

    Thomas Brückner

    Übersetzer, Herausgeber, Kulturvermittler

     

    Eva Corell

    Redaktionsleiterin f. d. ARD-Auslandsstudios u. das Studio Berlin (Hörfunk) des Bayerischen Rundfunks

     

    Berthold Damshäuser

    Übersetzer, Journalist, Orient- und Asienwissenschaftler

     

    Reinhild Dettmer-Finke

    Drehbuchautorin und Regisseurin

     

    Walter Filz

    Leiter der Redaktion Literatur und Feature, SWR2

     

    Julia Gerlach

    Politik- und Islamwissenschaftlerin, Journalistin

     

    Matthias Harder

    Kurator der Helmut Newton Stiftung

     

    Nele Münchmeyer

    Autorin und Regisseurin für Film und Fernsehen

     

    Jutta Person

    Autorin, Journalistin und Kulturwissenschaftlerin

     

    Thomas Salb

    Bereichsleiter Programmkoordination und Multimedia ARTE TV

     

    Ekkehard Skoruppa

    Abteilungsleiter Künstlerisches Wort, SWR 2

     

    Peter Stepan

    Kunsthistoriker, Autor

    Termine

    Bewerbungen können jeweils zwischen dem 1. März und 30. April sowie zwischen dem 1. September und 31. Oktober über das Bewerberportal der Robert Bosch Stiftung eingereicht werden. Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Die Entscheidung wird voraussichtlich jeweils Mitte Juli bzw. Ende Januar bekannt gegeben.

    Bei Fragen zur Rechercheförderung helfen wir gerne weiter:

    Rechercheförderung
    Inga Niemann
    Literarisches Colloquium Berlin
    Am Sandwerder 5
    14109 Berlin
    Deutschland

    Tel.:
    +49 30 816996 64

    Rechercheförderung
    Juliane Schallau
    Literarisches Colloquium Berlin
    Am Sandwerder 5
    14109 Berlin
    Deutschland

    Tel.:
    +49 30 816996 33